Zielsetzung
Geschäftsordnung

Artikel I: Name und Stellung

Die "Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie" ist ein Bestandteil der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und gleichzeitig eine Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft.

Artikel II: Zielsetzung

1. Förderung der dermatologischen Onkologie als einer Teilaufgabe der Onkologie und der Dermatologie.
2. Förderung der Zusammenarbeit und des Austausches von Informationen auf dem Gebiet der dermatologischen Onkologie mit benachbarten Fachgebieten.
3. Durchführung qualitativ hochwertiger dermatologisch-onkologischer Studien. Dieses Ziel wird durch die Erarbeitung eigener Studienprotokolle und durch Beurteilung und Empfehlung extern ausgearbeiteter und der ADO vorgelegten Studienprotokolle realisiert.

Artikel III: Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft in der ADO ist an die Mitgliedschaft in der DKG gekoppelt, indem Mitglieder der DKG schriftlich ihren Willen zur Mitgliedschaft in der ADO bekunden. Die Mitgliedschaft in der DKG setzt die Bürgschaft von zwei DKG-Mitgliedern voraus. Der Vorstand der ADO faßt einen Beschluß über jeden individuellen Mitgliedsantrag. Mitglieder der ADO haben das Recht, an der jährlichen Mitgliederversammlung stimmberechtigt teilzunehmen. Sie können an den Wahlen zum Vorstand gemäß der Wahlordnung aktiv und passiv teilnehmen. Mitglieder der ADO sind bei den Wahlen zum Vorstand vorschlagsberechtigt.

Artikel IV: Vorstand

Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft besteht aus dem ersten Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden, dem Sekretär, dem Schatzmeister und Beisitzern. Es wird angestrebt, daß auch die Schweiz und Österreich vertreten sind. Die Vorstandsmitglieder werden für 2 Jahre gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstandsvorsitzende vertritt die ADO in den Gremien der DKG, wenn nicht per Vorstandsbeschluß eine andere Regelung erfolgt. Der Vorstand kann für spezielle Aufgaben Kommissionen einberufen.

Artikel V: Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft findet einmal jährlich statt. Die Mitgliederversammlung wird in der Regel in Verbindung mit einer Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie abgehalten.

Artikel VI: Organisation

Als Bestandteil der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. erhebt die ADO keine eigenen Beiträge und führt keinen eigenen Geschäftsbetrieb. Sie führt die Bezeichnung "Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie" auf einem Briefkopf der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. Mitglieder der Deutschen Krebsgesellschaft e.V., Sektion C (Industrie) können fördernde Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie werden. Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. führt für die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie ein Unterkonto, aus dem Kosten erstattet werden können.

Wahlordnung
Vorstand

Herr Prof. Dr. med. Dirk Schadendorf wurde im September 1996 durch die Mitgliederversammlung der ADO erstmals in den Vorstand gewählt. Nach der Wahl am 27. September 2002 bestimmte der neu gewählte Vorstand ihn erstmals zum 1. Vorsitzenden. Er ist Ärztlicher Direktor der Universitätshautklinik in Essen. Prof. Schadendorf erhielt den Deutschen Krebpreis 2010 (Klinischer Teil).

Prof. Dr. med. Dirk Schadendorf
Direktor der Klinik für Dermatologie
Universitätsklinikum Essen Hufelandstr. 55
45122 Essen
Tel: +49-201-723 2431
Fax: +49-201-723 5935
Homepage:
http://www.uk-essen.de/Hautklinik Citation:
http://esi-topics.com/melanoma/authors/b1a.html

Herr Dr. med. Peter Mohr wurde am 27. September 2002 durch die Mitgliederversammlung der ADO erstmals als Mitglied in den Vorstand gewählt. Er übernimmt im Vorstand zur Zeit die Funktion des Sekretärs. Er leitet die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit der ADO. Seine Funktion in der Klinik ist die eines Oberarztes für Dermatoonkologie.

Dr. med. Peter Mohr
Elbe Kliniken - Klinikum Buxtehude
Am Krankenhaus 1
21614 Buxtehude
Tel: ++49-4161-703 0
Fax: ++49-4161-703 6045
Email

Herr Prof. Dr. med. PhD Jürgen C. Becker wurde am 22. Oktober 2004 durch die Mitgliederversammlung der ADO erstmals in den Vorstand gewählt. Er übernimmt dort zur Zeit die Funktion des 2. Vorsitzenden. Außerdem ist er Mitglied der Arbeitsgruppe Klinische Studien und der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit der ADO. Er übt dabei die Funktion eines Sprechers aus. Er ist seit 01. April 2010 Leiter der Klinischen Abteilung für allgemeine Dermatologie an der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie der Medizinischen Universität Graz. Herr Prof. Becker erhielt u.a. den Deutschen Krebspreis 2004 (Translationale Forschung), den Langerhans-Preis 2004 und den Johann-Georg-Zimmermann-Preis 2005.

Prof. Dr. med. PhD Jürgen C. Becker
Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie
Auenbruggerplatz 8
8036 Graz
Tel. +43 (316) 385-12538
Fax. +43 (316) 385-13424
E-Mail

Herr Prof. Dr. med. Ralf Gutzmer wurde im September 2010 durch die Mitgliederversammlung der ADO erstmals als Mitglied in den Vorstand gewählt. Seine Funktion in der Klinik ist die eines Oberarztes für Dermato-Onkologie.

Prof. Dr. med. Ralf Gutzmer
Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie
Medizinische Hochschule Hannover
Ricklinger Str. 5
30449 Hannover
Tel. +49 (0)511 9246-442
Fax. +49 (0)511 9246-422
E-Mail

Herr Prof. Dr. med. Michael Weichenthal wurde im September 2010 durch die Mitgliederversammlung der ADO erstmals in den Vorstand gewählt. Seine Funktion in der Klinik ist die eines Oberarztes für Dermato-Onkologie.

Prof. Dr. med. Michael Weichenthal
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Campus Kiel
Schittenhelmstraße 7
24105 Kiel

Tel.: ++49-431-597-1537
Fax: ++49-431-597-1606
Email

Frau Prof. Dr. med. Carola Berking wurde am 26. Oktober 2008 durch die Mitgliederversammlung der ADO erstmals in den Vorstand gewählt. Sie übernimmt dort zur Zeit die Funktion eines Beisitzers.

Prof. Dr. med. Carola Berking
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie
der Ludwig-Maximilians-Universität München
Frauenlobstr. 9-11
80337 München
Tel. +49 (0)89-5160-6324
Fax. +49 (0)89-5160-6322
E-Mail

Herr Prof. Dr. med. Stephan Grabbe wurde am 26. Oktober 2008 durch die Mitgliederversammlung der ADO erstmals in den Vorstand gewählt. Er übernimmt dort zur Zeit die Funktion eines Beisitzers.

Prof. Dr. med. Stephan Grabbe
Direktor der Hautklinik des Universitätsklinikums
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Langenbeckstr. 1
55131 Mainz
Tel. +49 (0)6131-17-7112
Fax. +49 (0)6131-17-34702
E-Mail

Herr PD. Dr. med. Uwe Trefzer wurde am 26. Oktober 2008 durch die Mitgliederversammlung der ADO erstmals in den Vorstand gewählt. Er übernimmt dort zur Zeit die Funktion des Schatzmeisters.

PD. Dr. med. Uwe Trefzer
Charité Universitätsmedizin Berlin
Haut Tumor Centrum Charité
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Tel. +49 (0)30-450-518-016
Fax. +49 (0)30-450-518-907
E-Mail

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Copyright 2003-2010 ADO

Hinweis

Der Grundtext dieses Disclaimers wurde uns freundlicherweise von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung (ADF) zur Verfügung gestellt.
Wir bedanken uns sehr herzlich für die damit gezeigte Kollegialität!

Impressum
Dies ist die offizielle Homepage der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO).

Die ADO ist organisiert in der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und in der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG).

Die Homepage der ADO wird gestaltet von der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit der ADO.

Die Gestaltung der Homepage geschieht in Absprache mit dem Vorstand der ADO.
Für einzelne Inhalte (z.B. Studienprotokolle) sind die jeweiligen Verfasser verantwortlich.

Bitte lesen Sie unbedingt den Disclaimer.

Die ADO dankt ihren Sponsoren für ihre finanziellen Beiträge zum Erhalt dieses Angebotes. Gleichzeitig legen wir größten Wert darauf,. daß die ADO in der Gestaltung dieser Homepage inhaltlich vollkommen unabhängig ist.

Der Webmaster ist über Email oder unter folgender Adresse zu erreichen:

Dr. med. Thomas Eigentler
Universitäts-Hautklinik
Liebermeisterstr. 25
72076 Tübingen
Deutschland

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Diagnostische und therapeutische Standards in der Dermatologischen Onkologie

Einleitung

Als wissenschaftlich begründete Standards (Leitlinien und Empfehlungen) werden hier Orientierungshilfen für die Diagnose und Therapie maligner Erkrankungen bezeichnet. Sie wurden von interdisziplinären Expertengruppen unter Auswertung der relevanten internationalen Literatur erstellt und haben die Zustimmung der entsprechenden medizinischen Fachgesellschaften gefunden. Sie berücksichtigen den jeweils aktuellen Wissensstand und beschreiben, was zum jeweiligen Zeitpunkt für Diagnose und Therapie angemessen ist ("state of the art") und welcher Nutzen damit erreicht wird. Es handelt sich um Feststellungen mit dem Ziel, die Ärzte bei der Entscheidung über zweckdienliche Maßnahmen der Krankenversorgung zu unterstützen. Standards sind so formuliert, daß sie bei einem hohen Anteil der Patienten anwendbar sind. Dabei sind auch offene Probleme und Situationen aufzuzeigen, bei denen mehrere Optionen möglich sind.

Rational begründete Standards haben je nach der zugrundeliegenden wissenschaftlichen Evidenz unterschiedliche Verbindlichkeit: Leitlinien eine höhere, Empfehlungen eine geringer. Diese unterschiedliche wissenschaftliche Evidenz wird für jede Maßnahme zum Ausdruck gebracht. Abweichungen von den Leitlinien müssen begründet sein.

Standards bedürfen der laufenden Aktualisierung entsprechend den Fortschritten in Diagnostik und Therapie. Alle Kollegen sind aufgerufen, Vorschläge zur Verbesserung (mit entsprechender wissenschaftlicher Begründung) an die Deutsche Krebsgesellschaft zu senden und so an der Fortschreibung der Standards mitzuwirken.

Das Manuskript wurde im Auftrag

  • der Deutschen Krebsgesellschaft und ihrer Arbeitsgemeinschaften,
  • der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, sowie
  • der Deutschen Krebshilfe
  • und in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT),
  • der Ärztlichen Zentralstelle Qualitätssicherung (ÄZQ),
  • der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Qualitätssicherung in der Medizin (AQS),
  • sowie den nachstehend aufgeführten Fachgesellschaften erstellt.

Liste der Mitglieder der Arbeitsgruppe

M. Bamberg, Tübingen*
H. Breuninger, Tübingen
R. Dummer, Zürich
C. Garbe, Tübingen (Redaktion und Herausgeber)
A. Hauschild, Kiel
R. Kaufmann, Frankfurt
R.-D. Kortmann, Leipzig*
H. Mensing, Hamburg
R. Panizzon, Lausanne
C. Schmöckel, München
H. Schöfer, Frankfurt
G. Sebastian, Dresden
H. P. Soyer, Graz
W. Sterry, Berlin
W. Tilgen, Homburg
M. Volkenandt, München

* für die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO)

Beratende wissenschaftliche Fachgesellschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Chirurgie
  • Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin
  • Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie
  • Deutsche Gesellschaft für Pathologie
  • Deutsche Gesellschaft für Frauenheilkunde
  • Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie
  • Deutsche Röntgengesellschaft

Das erstellte Manuskript wurde allen angeführten wissenschaftlichen Fachgesellschaften zur Stellungnahme vorgelegt, die geäußerten Wünsche für Änderungen und Ergänzungen sind im jetzigen Text eingearbeitet.

Anschrift des Herausgebers

Prof. Dr. med. Claus Garbe
Sektion für Dermatologische Onkologie
Universitäts-Hautklinik
Eberhard-Karls-Universität
Liebermeisterstr. 25
72076 Tübingen
Tel.: 07071-298 7110
Fax.: 07071-29 5187

Diagnostische und therapeutische Standards in der Dermatologischen Onkologie

Korrespondierender Autor: Claus Garbe

Deutsche Kurzleitlinie: Malignes Melanom
Korrespondierender Autor: Claus Garbe

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Deutsche Leitlinie: Malignes Melanom
Korrespondierender Autor: Claus Garbe

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Diagnostische und therapeutische Standards in der Dermatologischen Onkologie

Korrespondierender Autor: Claus Garbe

Deutsche Kurzleitlinie: Basalzellkarzinom
Korrespondierender Autor: Axel Hauschild

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Deutsche Leitlinie: Basalzellkarzinom
Korrespondierender Autor: Helmut Breuninger

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Diagnostische und therapeutische Standards in der Dermatologischen Onkologie

Korrespondierender Autor: Claus Garbe

Deutsche Kurzleitlinie: Plattenepithelkarzinom der Haut, der Lippen und der Augenlider
Korrespondierender Autor: Helmut Breuninger

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Deutsche Leitlinie: Plattenepithelkarzinom der Haut, der Lippen und der Augenlider
Korrespondierender Autor: Helmut Breuninger

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Diagnostische und therapeutische Standards in der Dermatologischen Onkologie

Korrespondierender Autor: Claus Garbe

Deutsche Kurzleitlinie: Kutane Lymphome
Korrespondierender Autor: Rudolf Stadler

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Deutsche Leitlinie: Kutane Lymphome
Korrespondierender Autor: Reinhard Dummer

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Diagnostische und therapeutische Standards in der Dermatologischen Onkologie

Korrespondierender Autor: Claus Garbe

Deutsche Kurzleitlinie: Angiosarkom und Kaposi-Sarkom
Korrespondierender Autor: Thomas Vogt

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Deutsche Leitlinie: Kaposi-Sarkom
Korrespondierende Autoren: Helmut Schöfer und Norbert Brockmeyer

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Diagnostische und therapeutische Standards in der Dermatologischen Onkologie

Korrespondierender Autor: Claus Garbe

Deutsche Kurzleitlinie: Merkelzellkarzinom (kutanes neuroendokrines Karzinom)
Korrespondierender Autor: Jürgen C. Becker

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Deutsche Leitlinie: Merkelzellkarzinom (kutanes neuroendokrines Karzinom)
Korrespondierende Autoren: Axel Hauschild und Claus Garbe

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Diagnostische und therapeutische Standards in der Dermatologischen Onkologie

Korrespondierender Autor: Claus Garbe

Deutsche Kurzleitlinie: Dermatofibrosarcoma protuberans
Korrespondierender Autor: Selma Ugurel

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Deutsche Leitlinie: Dermatofibrosarcoma protuberans
Korrespondierende Autoren: Helmut Breuninger

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Diagnostische und therapeutische Standards in der Dermatologischen Onkologie

Korrespondierender Autor: Claus Garbe

Deutsche Leitlinie: Melanozytäre Naevi
Korrespondierender Autor: Axel Hauschild

Stand: 16.02.2005
Gültigkeit: bis Dezember 2007

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Diagnostische und therapeutische Standards in der Dermatologischen Onkologie

Korrespondierender Autor: Claus Garbe

Deutsche Leitlinie: Aktinische Keratose
Korrespondierender Autor: Eggert Stockfleth

Stand: 08.09.2004
Gültigkeit: bis Dezember 2007

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Die auf dieser Seite aufgenommenen Unternehmen haben einen finanziellen Beitrag zum Unterhalt unserer Homepage geleistet. Bezüglich der Inhalte ist die ADO jedoch vollkommen unabhängig. Die ADO bedankt sich bei ihren Sponsoren, deren Zuwendungen den Erhalt unserer Homepage sichern helfen.

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Landsberger Straße 94
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Phone +49 -89 895570 - 430
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Spirig Pharma GmbH
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85540 Haar

Telefon: +49 (0) 89 / 45 61 - 0
Telefax: +49 (0) 89 / 460 10 10

Homepage

Interview mit Prof. Schadendorf im Rahmen des 2010 ASCO Annual Meeting
Interview mit Prof. Hauschild zum Deutschen Krebskongresses 2010

Patienteninformationen

Hautkrebs

Unter dem Begriff Hautkrebs werden verschiedene Krebserkrankungen der Haut zusammengefasst, die in vielfältigen Erscheinungsformen auftreten. Unterschieden werden der sog. schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) und der helle (epitheliale) Hautkrebs. Zu letzterem zählen das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom. Die Häufigkeit von Hautkrebs steigt seit einigen Jahrzehnten stetig an. Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge treten weltweit jedes Jahr zwei bis drei Millionen neue Fälle von hellem Hautkrebs sowie mehr als 130.000 neue Fälle von malignem Melanom auf. Die höchsten Zuwachsraten weltweit werden in Australien beobachtet. Hier gibt es jedes Jahr etwa 50-60 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner. In den USA erkranken rund 10-25 und in Mitteleuropa etwa 10-12 Personen pro 100.000 Einwohner. Das maligne Melanom macht in Deutschland derzeit mit etwa 15.800 Neuerkrankungen pro Jahr drei Prozent aller bösartigen Neubildungen aus und ist für etwa ein Prozent aller Krebstodesfälle verantwortlich. Die Fälle von epithelialem Hautkrebs werden in Deutschland nicht flächendeckend erfasst. Aus großen epidemiologischen Studien ist jedoch bekannt, dass jedes Jahr fast 120 von 100.000 Einwohnern an hellem Hautkrebs erkranken. Davon entfallen etwa 100 Fälle auf das Basalzellkarzinom, das damit der häufigste bösartige Tumor beim Menschen überhaupt ist, und etwa 20 Fälle auf das Plattenepithelkarzinom. Wird Hautkrebs früh erkannt, bestehen grundsätzlich für alle Arten hohe Heilungschancen.

Hautkrebszentren

Eine Liste der zertifizierten Hautkrebszentren finden sie hier.

Hautkliniken

Möchten Sie sich in einer Hautklinik vorstellen?
Hier finden Sie eine Liste der Hautkliniken in Deutschland.

Herr Prof. Dr. med. Axel Hauschild wurde im September 1994 durch die Mitgliederversammlung der ADO erstmals in den Vorstand gewählt. Nach der Wahl am 27. September 2002 bestimmte der neu gewählte Vorstand ihn erstmals zum 1. Vorsitzenden. Am 23.09.2010 trat er nicht zur Wiederwahl an. Seine Funktion in der Klinik ist die eines Oberarztes und Leiters des Schwerpunktbereiches operative Dermatologie und Dermato-Onkologie.

Prof. Dr. med. Axel Hauschild
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Campus Kiel
Schittenhelmstraße 7
24105 Kiel

Tel.: ++49-431-597 1512
Fax: ++49-431-597 1853
Email

Herr Prof. Dr. med. Uwe Reinhold wurde am 27 September 2000 durch die Mitgliederversammlung der ADO erstmals als Mitglied in den Vorstand gewählt. Am 23.09.2010 trat er nicht zur Wiederwahl an. Seine klinische Tätigkeit nimmt er in Bonn wahr.

Prof. Dr. med. Uwe Reinhold
Medizinisches Zentrum Bonn Friedensplatz
Fachbereich Dermatologie, Allergologie, Dermatologische Onkologie
Friedensplatz 16
53111 Bonn
Tel. +49 (0)228 / 22720-0
Fax. +49 (0)228 / 22720-100
E-Mail

Herr Prof. Dr. med. Wolfgang Tilgen ist Gründungsmitglied der ADO. Am 27.09.2000 trat er nicht zur Wiederwahl an.
Herr Prof. Tilgen ist seit 2007 Ehrenmitglied der ADO.

Herr Prof. Tilgen war von 1996-2010 Direktor der Universitäts-Hautklinik und Poliklinik der Universität des Saarlandes, Homburg/Saar.

Herr Prof. Dr. med. Eckhard W. Breitbartist Gründungsmitglied der ADO. Er übte dabei von 1990 bis 1993 die Funktion des Schatzmeisters aus. Herr Prof. Breitbart ist seit 1996 Direktor des Dermatologischen Zentrums der Elbe Klinikums Buxtehude. Herr Prof. Breitbart ist außerdem seit 1997 zweiter Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP).

Prof. Dr. med. Eckhard W. Breitbart
Dermatologisches Zentrum Buxtehude
Am Krankenhaus 1
21614 Buxtehude
Tel. +49 (0)4161 / 703-6005
Fax. +49 (0)4161 / 703-6045
E-Mail

Herr Prof. Dr. med. Günter Burg ist Gründungsmitglied der ADO und war ihr “Generalsekretär” von 1988 bis 1991. Herr Prof. Burg war von 1991 bis 2006 Direktor der Dermatologischen Klinik des UniversitätsSpitals Zürich in der Schweiz.

Herr Prof. Dr. med. Reinhard Dummer wurde im November 1994 durch die Mitgliederversammlung der ADO erstmals in den Vorstand gewählt. Im Jahr 2006 stellte er sich nicht mehr zur Wiederwahl. Seine Funktion in der Klinik ist die eines Leitenden Arztes für Dermatoonkologie. Herr Prof. Dummer erhielt den Deutschen Krebspreis 2003 (Translationale Forschung).

Prof. Dr. med. Reinhard Dummer
Dermatologische Klinik
Schwerpunkt Hautkrebs
UniversitätsSpital
Gloriastraße 31
CH-8091 Zürich
Schweiz
Tel. +41 44-255 25075
Fax. +41 44-255 8988
E-Mail

Herr Prof. Dr. med. Claus Garbe wurde 1994 erstmals durch die Mitgliederversammlung der ADO in den Vorstand gewählt. Er war 1. Vorsitzender der ADO von 1994 bis 2002. Bei der Vorstandswahl am 27. September 2002 trat er nicht mehr zur Wiederwahl an, um sich verstärkt seinen vielfältigen anderen Aufgaben widmen zu können. Er steht aber dem Vorstand der ADO weiterhin beratend zu Verfügung. Außerdem ist es einer der Sprecher der Arbeitsgruppe Leitlinien. Seine Funktion in der Klinik ist die eines Oberarztes für Dermatoonkologie.

Prof. Dr. med. Claus Garbe
Universitäts-Hautklinik
Liebermeierstraße 25
72076 Tübingen
Tel. +49 (0)7071-29 87110
Fax. +49 (0)7071-29 5187
E-Mail

Herr Prof. Dr. med. Roland Kaufmann war im Vorstand der ADO zuletzt Schatzmeister. Bei der Wahl 2004 trat er nicht mehr an. Er ist Geschäftsführender Direktor der Hautklinik sowie ehemaliger Ärztlicher Direktor des Klinikums der Universität Frankfurt am Main.

Prof. Dr. med. Roland Kaufmann
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Theodor-Stern-Kai 7, Haus 21
60590 Frankfurt am Main
Tel. +49 (0)69-6301-5311
Fax. +49 (0)69-6301-5117
E-Mail

Frau Prof Dr. med. Dr. rer. nat. Cornelia Mauch war von 2006-2008 Mitglied des ADO-Vorstandes. Sie wurde am 29. September 2006 durch die Mitgliederversammlung der ADO in den Vorstand gewählt. Ihre Funktion in der Klinik ist die einer Oberärztin für Dermatoonkologie.

Prof Dr. med. Dr. rer. nat. Cornelia Mauch
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie
Universität Köln
Kerpener Straße 62
50937 Köln
Tel. +49 (0)221-478-86194
Fax. +49 (0)221-478-87060
E-Mail

Herr Prof. Dr. med. Prof. Dr. h.c. Constantin E. Orfanos ist Gründungsmitglied der ADO. Er übernahm im Gründungsvorstand die Aufgabe des stellvertretenden Vorsitzenden. Neben vielen anderen Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Dermatoonkologie war er von 1981 bis 1997 Sprecher der Kommission Malignes Melanom der DDG und Gründer des Zentralregisters Malignes Melanom in Berlin. Herr Prof. Orfanos war von 1978 bis zu seiner Emeritierung Direktor der Universitäts-Hautklinik und Poliklinik des Klinikum Benjamin Franklin, Berlin.

Prof. Dr. med. Prof. Dr. h.c. Constantin E. Orfanos
E-Mail

Herr Prof. Dr. med. Johannes Petres wurde zum Gründungsvorsitzenden der ADO gewählt. Herr Prof. Petres war von 1979 bis zu seiner Emeritierung Direktor der Hautklinik der Städtischen Kliniken in Kassel, die unter seiner Leitung einen bedeutenden dermatoonkologischen Schwerpunkt aufbaute. Neben anderen Aktivitäten war Prof. Petres von 1985 bis 1990 Präsident der Vereinigung operative Dermatologie (VOD), und er war Präsident der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP).

Prof. Petres verstarb im September 2007.

Herr Prof. Dr. med. Rudolf Stadler wurde erstmals 1991 durch die Mitgliederversammlung der ADO in den Vorstand gewählt. Zuletzt war er Beisitzer im Vorstand und zeichnet für die kutane Lymphomgruppe der ADO verantwortlich. Bei der Vorstandswahl am 27. September 2002 trat er nicht mehr zur Wiederwahl an, um sich verstärkt seinen vielfältigen anderen Aufgaben innerhalb der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft widmen zu können. Er steht aber dem Vorstand der ADO weiterhin beratend zu Verfügung. Er ist Chefarzt der Hautklinik am Klinikum Minden.

Prof. Dr. med. Rudolf Stadler
Hautklinik
Klinikum Minden
Hans-Nolte-Straße 1
32429 Minden
Tel. +49 (0)571-790-4501
Fax. +49 (0)571-790-294500
E-Mail

Herr PD Dr. med. Jens Ulrich wurde am 27. September 2002 durch die Mitgliederversammlung der ADO erstmals in den Vorstand gewählt. Er übernimmt dort zur Zeit die Funktion eines Beisitzers. Seine Funktion in der Klinik ist die des Chefarztes. Bei der Vorstandswahl am 26. September 2008 trat er nicht mehr zur Wiederwahl an, um sich verstärkt seinen vielfältigen anderen Aufgaben widmen zu können. Er steht aber dem Vorstand der ADO weiterhin beratend zu Verfügung.

PD Dr. med. Jens Ulrich
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Klinikum Dorothea Christiane Erxleben
Ditfurter Weg 24
06484 Quedlinburg
Tel. +49 (0)3946-909-1580
Fax. +49 (0)3946-909-1585
E-Mail

Herr Prof Dr. med. Matthias Volkenandt wurde im Oktober 2000 durch die Mitgliederversammlung der ADO in den Vorstand gewählt. Im September 2002 wurde er zum Sekretär der ADO ernannt. Er war Leiter der 14. Jahrestagung der ADO im Oktober 2004. In der Klinik ist er für den Bereich der Dermato-Onkologie verantwortlich. Bei der Vorstandswahl am 26. September 2008 trat er nicht mehr zur Wiederwahl an, um sich verstärkt seinen vielfältigen anderen Aufgaben widmen zu können. Er steht aber dem Vorstand der ADO weiterhin beratend zu Verfügung.

Prof Dr. med. Matthias Volkenandt
Dermatologische Klinik und Poliklinik
Ludwig-Maximilians-Universität
Frauenlobstraße 9-11
80337 München
Tel. +49 (0)89-5160-6225
Fax. +49 (0)89-5160-6226
E-Mail

Innerhalb der ADO wurden mehrere Arbeitsgruppen gebildet. Ihre Aufgabe ist es, sich mit einzelnen Themen besonders intensiv zu beschäftigen. Auf den folgenden Seiten erhalten Sie Informationen zu den den Zielsetzungen und über die Mitglieder der genannten Arbeitsgruppen.

Zielsetzung

Die Arbeitsgruppe Klinische Studien hat sich zum Ziel gesetzt, die klinischen Studien der ADO zu den verschiedenen Arten von Hautkrebs zu koordinieren.
Wenn Sie gerne in der AG mitarbeiten möchten, so können Sie sich gerne an die Sprecher der Arbeitsgruppe wenden.



Sprecher

PD. Dr. Uwe Trefzer (Vorsitz)
Prof. Dr. Jürgen Becker

Zielsetzung

Die Arbeitsgruppe Fortbildungen hat sich zum Ziel gesetzt, die von Mitgliedern der ADO organisierten Fortbildungen zur Dermatoonkologie zu koordinieren.
Wenn Sie gerne in der AG mitarbeiten möchten, so können Sie sich gerne an die Sprecher der Arbeitsgruppe wenden.

Sprecher

Prof. Dr. Matthias Volkenandt (München / Hamburg)(Vorsitz)

Mitglieder

Dr. Peter Mohr (Buxtehude)
Prof. Dr. Axel Hauschild (Kiel)
Prof. Dr. Rainer Kunstfeld (Wien)

Zielsetzung

Die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit hat sich zum Ziel gesetzt, die Belange der ADO in der Öffentlichkeit angemessen zu repräsentieren. Dies soll zunächst durch folgende Maßnahmen erreicht werden:

  • durch diese Homepage
  • durch einen Newsletter an die Mitglieder
  • durch Hilfe bei der Etablierung von Selbsthilfegruppen

Wenn Sie gerne in der AG mitarbeiten möchten, so können Sie sich gerne an die Sprecher der Arbeitsgruppe wenden.

Sprecher

Dr. Peter Mohr (Vorsitz)

Mitglieder

Prof. Dr. Dr. Cornelia Mauch
Dr. Thomas Eigentler (Webmaster)

Zielsetzung

Unsere Arbeit hat grundsätzlich einen dualen Charakter, Ideengeber für die Erstellung klinischer Studien mit translationalem Kontext und Exekutive bei der experimentellen Realisierung translational-molekularer Fragenstellungen. Die zugrunde liegende Philosophie ist hierbei eine starke Vernetzung nationaler und internationaler Gruppen aus den Bereichen molekulare und klinische Dermatoonkologie.
Wenn Sie gerne in der AG mitarbeiten möchten, so können Sie sich gerne an die Sprecher der Arbeitsgruppe wenden.

Sprecher

PD. Dr. Alexander Rösch (Vorsitz)

Mitglieder

Prof. Dr. med. Carola Berking
Prof. Dr. med. Friedegund Meier
Prof. Dr. med. Selma Urgurel

Zielsetzung

Viele medikamentöse Tumortherapien, insbesondere die neuen gezielten Therapieansätze, haben kutane Nebenwirkungen. Diese stehen zum Teil im Vordergrund des Nebenwirkungsspektrums und können therapielimitierend sein. Vor diesem Hintergrund hat das Komitee folgende Ziele:

  • Besseres Verständnis der Epidemiologie, Pathogenese und Therapie der kutanen Nebenwirkungen
  • Informationen von Patienten und medizinischen Fachleuten über die kutanen Nebenwirkungen und Benennung von Ansprechpartnern, die im Management Erfahrung haben

Sprecher

Prof. Dr. Ralf Gutzmer (Vorsitz)
Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie
Hauttumorzentrum Hannover (HTZH)
Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
Ricklinger Str. 5
30449 Hannover
Tel. 0511 9246 0
Fax 0511 9246 284

Mitglieder

Dr. Jessica Hassel
Dr. Katherina Kähler
Dr. Carmen Loquai
Dr. Rotraut Mössner
Dr. Sylvie Pätzold
Prof. Dr. Selma Ugurel
Dr. Lisa Zimmer

Literatur

Allgemein

  • Kähler KC, Hauschild A. Skin changes as a result of targeted therapies in oncology patients: cutaneous side effects of targeted therapies in oncology patients. Hautarzt 2009; 60:433-440.
  • Ulrich J, Hartmann JT, Dörr W, Ugurel S. Skin toxicity of anti-cancer therapy. J Dtsch Dermatol Ges. 2008; 6:959-77.
  • Pföhler C, Ugurel S. Cutaneous reactions to molecular targeted therapies. Hautarzt 2008; 59:814-20.
  • Degen A, Alter M, Schenck F, Kapp A, Gutzmer R. Kutane Nebenwirkungen der medikamentösen Tumortherapie. Hautarzt 2011; 62: 444-50.
  • Gutzmer R, Wollenberg A, Ugurel S, Homey B, Ganser A, Kapp A. Kutane Nebenwirkungen von neuen medikamentösen Tumortherapien – Klinik und Management. Deutsches Ärzteblatt, im Druck

EGF-Rezeptor Blocker

  • Potthoff K, Hofheinz R, Hassel JC et al. Interdisciplinary management of EGFR-inhibitor-induced skin reactions: a German expert opinion. Ann.Oncol. 2011; 22:524-535.
  • Wollenberg A, Kroth J, Hauschild A, Dirschka T. Cutaneous side effects of EGFR inhibitors--appearance and management. Dtsch.Med.Wochenschr. 2010; 135:149-154.
  • Gutzmer R, Becker JC, Enk A et al. Management of cutaneous side effects of EGFR inhibitors: recommendations from a German expert panel for the primary treating physician. J.Dtsch.Dermatol.Ges. 2011; 9:195-203.
  • Reck M, Gutzmer R. Management of the cutaneous side effects of therapeutic epidermal growth factor receptor inhibition. Onkologie 2010; 33: 470-9.
  • Hassel JC, Kripp M, Al-Batran S, Hofheinz RD. Treatment of epidermal growth factor receptor antagonist-induced skin rash: results of a survey among German oncologists. Onkologie. 2010; 33: 94-8.

Hand-Fuß-Syndrom

  • Degen A, Alter M, Schenck F, Satzger I, Völker B, Kapp A, Gutzmer R. Das Hand-Fuß-Syndrom assoziiert mit medikamentöser Tumortherapie – Klassifikation und Management. JDDG 2010; 8: 652-61.

Ipilimumab

  • Kähler KC,Hauschild A. Treatment and side effect management of CTLA-4 antibody therapy in metastatic melanoma. J.Dtsch.Dermatol.Ges. 2011; 9:277-286.

Multikinase-Inhibitoren (Sorafenib und Sunitinib)

  • Wollenberg A, Staehler M, Eames T. Cutaneous side effects of the multikinase inhibitors sorafenib and sunitinib. Hautarzt 2010; 61:662-667.

Broschüren zur Toxizität relevanter Substanzen

Interferon-alpha

Broschüren zur Hauttoxizität relevanter Substanzen

Erlotinib

Panitumumab

Capecitabine

Wir danken den Herstellern für die freundliche Genehmigung.

Zielsetzung

Die Arbeitsgruppe Leitlinien überarbeitet regelmäßig die Leitlinien der ADO zu Diagnostik und Therapie der verschiedenen Arten von Hautkrebs.
Wenn Sie gerne in der AG mitarbeiten möchten, so können Sie sich gerne an die Sprecher der Arbeitsgruppe wenden.

Sprecher

Prof. Dr. Claus Garbe (Vorsitz)

Mitglieder

Prof. Dr. Axel Hauschild
Prof. Dr. Matthias Volkenandt

Zielsetzung

Die Kernaufgabe des 2010 gegründete Komitees besteht in der Prävention und Therapie von Hauterkrankungen, besonders Hauttumoren, bei organtransplantierten und analog immumsupprimierten Patientengruppen.

Durch eine interdisziplinäre Vernetzung mit transplant-chirurgischen und –internistischen Kliniken wird eine dezentrale, flächendeckende, dermato-onkologisch qualifizierte Versorgungsstruktur für Immunsupprimierte angeboten.

Eine wissenschaftliche Begleitung ermöglicht zudem die Evaluierung neuer und bekannter Risikofaktoren sowie der mittel und langfristigen Effizienz neuartiger Prophylaxe und Therapiemethoden im Kontext der akzelerierten Hauttumorgenese in dieser Patientengruppe.
Zu den einzelnen Zielen des Komitees gehören:

  • Etablierung eines Netzwerkes aktiver, dermato-onkologischer Versorgungscentren an universitären Hauttumor-Centren und spezialisierten, dermato-onkologischen Praxen:
    • Einheitliche Versorgungsstandards
    • Gemeinsamer Nachsorgepass
    • Virtuelle Tumorkonferenz/Hotline für Notfälle
  • Erarbeitung eines dermato-onkologischen Versorgungsatlas zu Nachsorgeoptionen für Organtransplantierte in Deutschland (als Teilprojekt eines interdisziplinären Versorgungsforschungsprojektes)
  • Einrichtung von organisatorischen Schnittstellen mit anderen Fachgesellschaften (Deutsche Transplantationsgesellschaft, Rheumatologen, Gastroenterologen, internistischen Onkologen, Transplantationsmedizin, HIV-Zentren u.a.)
  • Etablierung einer nationalen Leitlinie zur dermato-onkologischen Versorgung Organtransplantierter und Immunsupprimierter (KMT, Autoimmunpatienten, IBD-Patienten etc)
  • Erarbeitung eines multimodalen Programms zur Schulung Organtransplantierter bezüglich der Prävention und Früherkennung von Hautkrebserkrankungen zusammen mit dem Arbeitskreis Pflege in der Transplantationsmedizin und dem Fachbereich Humanwissenschaften der Universität Osnabrück
  • Fortbildungen und Schulungen für Dermatologen, Transplant-Mediziner, Pflegekräfte und Patienten zur Thematik „Hauttumoren unter Immunsuppression“ durch die Mitglieder des Komitees

Sprecher

Dr. med. Claas Ulrich
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité Universitätsmedizin Berlin
Charité Campus Mitte
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Tel: +49 30 450 518 005
Fax: +49 30 450 518 905
e-mail

Fortbildung

Mitglieder des Komitees treten bei den meisten nationalen und europäischen Dermatologischen Kongressen und Symposien sowie bei Fortbildungsveranstaltungen der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG), des Bundes Organtransplantierter (BDO) und weiterer Selbsthilfegruppen auf.

Links

USA, Kanada, Australien
  • ITSCC (International Transplant Skin Cancer Collaborative) www.itscc.org
Europa

Zielsetzung

Das im Dezember 2007 gegründete Komitee hat sich zum Ziel gesetzt, den Aufbau und die Durchführung der supportiven/palliativen Versorgung dermatoonkologischer Patienten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu fördern. Unsere Bemühungen richten sich auf eine ganzheitliche Betreuung und Begleitung von Patienten mit allen Formen des Hautkrebses, um den Betroffenen und ihren Angehörigen eine Verbesserung der Lebensqualität in allen Stadien der Erkrankung zu ermöglichen.
Zu den einzelnen Zielen des Komitees gehören:

  • Förderung der supportiven/palliativen Versorung dermatoonkologischer Patienten mit einem interdisziplinären und fachübergreifenden Ansatz
  • Entwicklung, Festlegung und Information über Standards für Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie für Qualitätssicherung in der supportiven/palliativen Versorgung dermatoonkologischer Patienten
  • Durchführung von Aus-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen, Tagungen, wissenschaftlichen Kongressen und Hospitationen im dermatoonkologischen Bereich
  • Antworten und Hilfen bei ethischen Fragen, die sich in der Behandlung dermatoonkologischer Patienten stellen
  • Aufbau von Netzwerken innerhalb der dermatoonkologisch tätigen Ärzte aber auch fachübergreifend zum Austausch von Informationen und Kenntnissen zur Verbesserung der supportiven/palliativen Versorgung dermatoonkologischer Patienten
  • Wissenschaftliche Untersuchungen, die sich dem Anliegen der dermatoonkologischen Supportiv-/Palliativmedizin widmen
  • Öffentlichkeitsarbeit, um die Ziele des Komitees darzustellen und deren notwendige Umsetzung zu ermöglichen
  • Hilfestellung bei der Koordination der verschiedenen supportivmedizinischen Aktivitäten und Einrichtungen im stationären und ambulanten Bereich
  • Kooperation von allen in der Supportivtherapie, Palliativmedizin und Hospizarbeit engagierten Berufsgruppen

Fortbildung

Das Komitee Supportivtherapie bietet im Rahmen des Zertifizierungskurses Medikamentöse Tumortherapie der ADO ein Modul Palliativmedizin an.

Wenn Sie gerne in der AG mitarbeiten möchten, so können Sie sich gerne an die Sprecher der Arbeitsgruppe wenden.

Sprecher

Dr. med. Carmen Loquai
Klinik und Poliklinik für Dermatologie
Klinikum der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Langenbeckstraße 1
55131 Mainz
Tel: 06131-17-6032
Fax: 06131-17-5620
e-mail

Links

Organisationen für Supportivtherapie/Palliativmedizin:

Weltweit:
MASCC (Multinational Association of Supportive Care in Cancer), www.mascc.org

Europa:
EAPC (European Association for Palliative Care), www.eapcnet.org

Österreich:
Österreichische Palliativgesellschaft, www.eapcnet.org
Dachverband Hospiz, www.hospiz.at

Schweiz:
Schweizerische Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung, www.palliative.ch

Deutschland:
ASORS (Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin der Deutschen Krebsgesellschaft, www.onkosupport.de
DGP (Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V., www.dgpalliativmedizin.de
Deutsche Hospiz Stiftung, www.hospize.de
Deutscher Hospiz- und Palliativverband, www.hospiz.net
Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand, www.igsl-hospiz.de
Malteser Hospizarbeit, wwww.malteser.de
OMEGA-Mit dem Sterben leben e.V., www.omega-ev.de

Deutschland Bundesländer:
Schleswig-Holstein: Hospiz- und Palliativverband Schleswig-Holstein, www.hpvsh.de
Rheinland-Pfalz: Interdisziplinäre Gesellschaft für Palliativmedizin in Rheinland-Pfalz, www.igpweb.org
Hessen: Landesarbeitsgemeinschaft Palliativversorgung Hessen, www.laph.de
Sachsen: Landesverband für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen, www.hospiz-palliativ-sachsen.de
Niedersachsen: Palliativ-Arbeitsgemeinschaft Niedersachsen, www.palliativ-nds.de
Berlin-Brandenburg: PalliativZentrum Berlin-Brandenburg e.V., www.pzbb.de
Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Saarland e.V., http://www.hospiz-saarland.de

Zielsetzung


Wenn Sie gerne in der AG mitarbeiten möchten, so können Sie sich gerne an die Sprecher der Arbeitsgruppe wenden.

Sprecher

Prof. Dr. Matthias Augustin
Competenzzentrum Versorgungsforschung in der Dermatologie (CVderm)
Klinik für Dermatologie und Venerologie
Martinistraße 52
20246 Hamburg

Tel: (040) 7410-55428
Fax: (040) 7410-55348

Mitglieder

Prof. Dr. Claus Garbe, Tübingen
Dr. Ines Schäfer, Hamburg
Dr. Thomas Kornek, Hamburg
Dr. Michael Reusch, Hamburg

Assoziierte und projektbezogene Mitglieder

Prof. Dr. Schadendorf, Essen
Prof. Dr. Hauschild, Kiel
Dr. Claas Ulrich, Berlin

Zielsetzung

Das Komitee entwickelt Konzepte zur Versorgungsforschung in der onkologischen Dermatologie und setzt diese um. Es koordiniert die bundesweiten Aktivitäten zur Versorgungsforschung beim Hautkrebs auch zwischen verschiedenen Organisationen und Forschungsgruppen. Auf internationaler Ebene pflegt das Komitee den Austausch zwischen versorgungswissenschaftlichen Arbeitsgruppen. In versorgungspolitischer Hinsicht entwickelt das Komitee Argumentationen und Positionen zu versorgungsrelevanten Themen.

Aktuelle Projekte

  • Entwicklung und Validierung eines spezifischen Fragebogens zur Erfassung Patienten-definierter Nutzen in der Versorgung des Hautkrebses
  • Epidemiologie des Hautkrebses in Deutschland
  • Bevölkerungsbezogene epidemiologische Studie zur Erfassung der Prävalenz von Hautkrankheiten in betrieblichen Hautkrebsscreenings
  • Der Einfluss des Klimawandels auf die Häufigkeit und den Versorgungsbedarf von Hautkrebserkrankungen (CLIMAderm)
  • HKS-1: Beschreibung des gesetzlichen Hautkrebsscreenings durch Sekundärdaten
  • AK-Care 1: Versorgung aktinischer Keratosen in Deutschland
  • HKS-2: Entwicklung des gesetzlichen Hautkrebsscreenings in Hautarztpraxen 2009
  • HKS-3: Entwicklung des gesetzlichen Hautkrebsscreenings in Hautarztpraxen 2010
  • HKS-4: Entwicklung des gesetzlichen Hautkrebsscreenings in Hautarztpraxen 2010: Interviews in Praxen
  • Erfassung der Versorgung des Hautkrebses durch Sentinel-Praxen
  • Versorgungsanalyse des Hautkrebses aufgrund dermatohistopathologischer Daten
  • Krankheitskosten und Wirtschaftlichkeit der Versorgung des Hautkrebses in Deutschland
  • Schadens- und Nutzenpotential des gesetzlichen Hautkrebsscreenings in Deutschland
  • Leistungsanalyse der kassenärztlichen Versorgung des Hautkrebses im Langzeitverlauf
  • Patienten-releventer Nutzen der Versorgung des malignen Melanoms

Aktuelle Publikationen

  • Augustin M, Blome C, Rustenbach SJ, Reusch M, Radtke M: Routine skin cancer screening in Germany: First data on the impact on health care in dermatology. J Dtsch Dermatol Ges 8(9), 674-680, 2010
  • Augustin M, Stadler R, Reusch M, Schäfer I, Kornek T, Luger T. Skin cancer screening in Germany - perception by the public. J Dtsch Dermatol Ges. 2011 Sep 17.
  • Stang A, Augustin M: Krebs-Screening-Programme: Methodische Grundlagen und erste Erfahrungen mit dem Hautkrebs-Screening. Onkologie 34 Suppl 2, 2-4, 2011
  • Körner A, Augustin M, Zschocke I: Gesundheitsverhalten von Hautkrebspatienten während der Melanomnachsorge. Z Gesundheitspsychol 19(1), 2-12, 2011

Links zu Gesellschaften

Deutsche Dermatologische Gesellschaft
Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD)
Deutsche Gesellschaft für Präventivmedizin (DGPP)

Zielsetzung

Die Arbeitsgruppe Photopherese hat neben der Erstellung und später regelmäßigen Überarbeitung einer Leitlinie Photopherese, einen Schwerpunkt an den diversen klinischen Aspekten rund um das Thema Photopherese (Versorgungssituation,Qualitätssicherung etc.)
Wenn Sie gerne in der AG mitarbeiten möchten, so können Sie sich gerne an die Sprecher der Arbeitsgruppe wenden.

Sprecher


Priv.-Doz. Dr.
Meinhard Schiller
Priv.-Doz. Dr. Uwe Hillen
e-mail

Priv.-Doz. Dr. Meinhard Schiller
e-mail

Mitglieder

Weitere Infos
Juni 2011: Klinische Projektgruppe erarbeitet Hinweise zur aktuellen Photophorese-Praxis

Kontrollierte und prospektiv randomisierte Therapiestudie zum Vergleich einer elektiven radikalen Lymphadenektomie versus Beobachtung bei Patienten mit malignem Melanom mit 1,0 mm Tumordicke und positiver Wächter-Lymphknotenbiopsie

Vorgesehene Patientenzahl : 558 / 279 pro Behandlungsarm
Aktuelle Rekrutierung:


Stand: 20.09.2010

Behandlungsmodus:
Arm A:
Nachsorge in 3-Monaten Abständen oder bis zum Rezidiv, ohne weiteres operatives Vorgehen

Arm B:
Elektive regionale Lymphadenektomie und Nachsorge in 3-monatigen Abständen

Einschlußkriterien

  • Patienten mit kutanem malignen Melanom mit einer Tumordicke 1,0 mm
  • Alter: 18 bis 75 Jahre
  • Keine erkennbare Metastasierung
Ausschlußkriterien
  • Schleimhautmelanome
  • Melanome des Auges
  • Melanome im Kopf-/Halsbereich
  • Satelliten, in-transit- oder regionale Metastasierung (bzw. Verdacht aus der Ultraschalluntersuchung)
  • Durchsetzung des gesamten Lymphknotens mit Kapseldurchbruch (Makrometastasierung)
  • immunsuppressive Therapie
  • Klinischer oder sonographischer oder radiologischer Nachweis einer Metastasierung
  • Schwangere und stillende Frauen

Individualisierte Kombinationstherapie nach ex-vivo Chemosensitivitätsprofil versus DTIC-Monochemotherapie als first-line Behandlung des fernmetastasierten Melanoms (AJCC Stadium IV)

Vorgesehene Patientenzahl : 360 Patienten
Aktuelle Rekrutierung:

Stand: 18.05.2011

Behandlungsmodus:

Nach Studieneinschluß wird zunächst bei allen Patienten eine ex-vivo Chemosensitivitätstestung aus einer leicht erreichbaren metastatischen Läsion (in der Regel Haut- oder Lymphknotenmetastasen) durchgeführt. Getestet werden die folgenden Substanzkombinationen: Paclitaxel + Cisplatin Treosulfan + Gemcitabine. Nach Vorliegen des individuellen Chemosensitivitätsprofils (Testdauer ca. 1 Woche) erfolgt eine stratifizierte Randomisierung (Strata: Chemosensitivitätsindex (BICSI <= 100 versus BICSI > 100), Metastasenlokalisation+LDH (M1a/b versus M1c), Performance Index (ECOG = 0 versus ECOG = 1) in 2 Behandlungsarme (1:1):

Medikation:
  • individualisierte Kombinationstherapie nach Chemosensitivitätsprofil; Behandlung mit der nach BICSI ex-vivo wirksamsten Kombination aus Paclitaxel + Cisplatin, oder Treosulfan + Gemcitabine
  • Monochemotherapie mit DTIC

Weitere Infos unter: Clinical Trials

Die Finanzierung dieser Studie erfolgt über eine Forschungsförderung der Hiege-Stiftung gegen Hautkrebs. Die Zytostatika Treosulfan, Cisplatin und Paclitaxel werden von der Firma Medac gestellt. Die Materialien zur Chemosensitivitätstestung werden von der Firma DCS Innovative Diagnostik-Systeme gestellt.

Einschlusskriterien (Auszug):
  • Histologisch gesicherte Diagnose eines malignen Melanoms der Haut, der Schleimhäute, oder unbekannten Ursprungs (okkulter Primarius); kein primär okuläres Melanom (Uvea/Chorioidea)
  • Stadium IV nach AJCC, operativ nicht kurativ behandelbar
  • messbare Tumorparameter nach modifizierten RECIST (mindestens 1 Läsion mit Durchmesser von 1 cm im CT/MRT)
  • keine chemotherapeutische Vorbehandlung im Stadium IV, eine andere Vortherapie (Immuntherapie, Targeted Agents) im Stadium IV erlaubt
  • Tumorgewebe zur Sensitivitätstestung erreichbar (Biopsie - ca. 1 cm3 Gewebematerial erforderlich; Punktion - ca. 4-6 Stanzzylinder erforderlich); und Einverständnis des Patienten zur Gewebeentnahme
  • Ausschluß von Hirnmetastasen (CT / MRT)
  • ECOG Performance Status 0 oder 1
  • aktuelles Tumorstaging nicht älter als 14d vor Registrierung
  • Stop jeglicher antitumoraler Vortherapie 14d vor Registrierung
  • Alter ≥ 18 Jahre
  • Ausschluß aktuell vorliegender Zweitneoplasien (außer epithelialer Tumoren der Haut)
  • adäquate Laborparameter:
    • absolute Neutrophilenzahl (ANC) ≥ 1.5 x 109/l
    • Thrombozyten ≥ 100 x 109/l
    • Hämoglobin ≥ 9 g/dl
    • Harnstoff und Kreatinin ≤ 2x obere Normgrenze
    • totales und direktes Bilirubin ≤ 2x obere Normgrenze
    • GOT oder GPT ≤ 2.5x obere Normgrenze; bzw. ≤ 5x obere Normgrenze bei Vorliegen von Lebermetastasen
  • adäquate Kontrazeption bei Frauen und Männern
Ausschlusskriterien (Auszug):
  • Schleimhaut- oder okuläres Melanom
  • Nachweis von Hirnmetastasen in der Anamnese
  • Erhöhter LDH-Wert (über dem 2fachen der oberen Norm)
  • Medikamentös nicht kontrollierbare Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • Unkontrollierter Diabetes mellitus
  • Anamnestisch oder aktive Autoimmunerkrankungen oder Autoimmunhepatididen
  • Weitere maligne Erkrankung (in den letzten 3 Jahren)
  • Teilnahme an einer anderen Studie in den letzten 14 Tagen vor Studienbeginn
  • Psychologische, familiäre, soziologische oder geographische Hindernissen, welche das Studienprotokoll oder die Nachkontrolle behindern
Teilnehmende Zentren:

Prospektive Phase II Multibasket Studie mit Ipilimumab beim fortgeschrittenen Melanom

Vorgesehene Patientenzahl : 200 Patienten
Aktuelle Rekrutierung:

Stand: 21.11.2011

Behandlungsmodus:

Die Behandlung jedes Patienten erfolgt mit dem Anti-CTLA-4 mAb Ipilimumab als Monotherapie im Rahmen dieser Studie. Eine Re-Induktion ist bei geeigneten Patienten bis zu 12 Monate nach dem ersten Erhalt der Studienmedikation möglich.

Medikation:
  • Initiale Behandlungsphase:
    Ipilimumab wird durch vier intravenöse Infusionen von 3 mg/kg, Tag 1 (W1), 22 (W4), 43 (W7), 64 (W10) verabreicht
  • Re-induktion:
    Patienten mit stabiler Erkrankung (oder nach erstem klinischen Ansprechen) von einer Dauer mind. 3 Monate und einem nachfolgenden Tumorprogress können zusätzliche Therapiezyklen wie in der initialen Behandlungsphase angeboten werden. Es ist zu beachten, dass eine Re-Induktion nur durchgeführt werden darf, wenn die festgestellte Progression nach 4 Wochen nochmals bestätigt wurde. Kein Patient wird erneut behandelt, wenn eine gastrointestinale oder andere immunologisch-bedingte unerwünschte Nebenwirkung (irAE) mit einem Grad 3 oder höher aufgetreten ist. Auch darf kein Patient mit einer Tumorprogression nach dem ersten Behandlungszyklus erneut mit der Studienmedikation behandelt werden.

Info:

Mit der Zulassung von Ipilimumab in Deutschland ist es nicht mehr möglich Patienten mit einem kutanen metastierten Melanom in die Studie zu rekrutieren. Patienten mit einem metastasierten Aderhautmelanom können weiterhin eingeschlossen werden.

Teilnehmende Zentren:

Multizentrisches Therapie-Protokoll zur Bexaroten (Targretin®)-Monotherapie bei vorbehandeltem CTCL Stadium ≥Ib mit klarer Zuordnung zu einer EORTC-Diagnose (TARADO)

Vorgesehene Patientenzahl : 200 Patienten
Aktuelle Rekrutierung:

Stand: 23.09.2010

Behandlungsmodus:

Bexaroten 150-300 mg/m² täglich für mindestens 24 Wochen

Einschlusskriterien
  • Histopathologisch dokumentiertes CTCL Stadium ≥Ib und Einteilung nach EORTC Stadieneinteilung, EORTC Klassifikation
  • Vorbehandlung mit PUVA wenn ein Weiterführen der PUVA nicht mehr möglich ist beziehungsweise bei unzureichendem Ansprechen
  • Karnofsky-Index >60 %
  • Alter ≥18 Jahre
  • Adäquate Organfunktionen (Blutbild, Leber-, Niere, kardiale Funktion, Elektrolyte, Lipide)
  • Negativer Schwangerschaftstest, effiziente Verhütung bei männlichen und weiblichen Patienten (Bexaroten könnte zu einer verminderten Wirkung hormoneller Antikonzeptiva führen)
  • Keine weitere aktive maligne Erkrankung
  • Keine topische Chemotherapie, Photopherese oder Interferonbehandlung bis 28 Tage vor Studienbeginn
  • Keine topische Behandlung (Steroide, Teer-Bad), oberflächliche Radiotherapie, Behandlung mit anderen Retinoiden oder Beta-Caroten zwei Wochen vor Studienbeginn*
  • Keine schwere Systemerkrankung oder Infektion zu Studienbeginn
  • Keine Teilnahme an einer anderen Studie in den letzten 14 Tagen vor Studienbeginn
  • Keine Vorbehandlung mit Targretin
  • Fehlen von psychologischen, familiären, soziologischen oder geographischen Hindernissen, welche das Studienprotokoll oder die Nachkontrolle behindern
  • Keine Kontraindikationen für eine Behandlung mit Bexaroten (bekannte Hypersensibilität auf Retinoide, Hypervitaminose A, Status nach Pankreatitis, Alkoholabusus, Medikamente, welche für das Pankreas toxisch sein können oder den Lipidspiegel erhöhen, unkontrollierter Diabetes mellitus, unkontrollierte Schilddrüsenerkrankung)
  • Schriftliche Einverständniserklärung
Ausschlusskriterien
  • Karnofsky-Index <60 %
  • Weitere aktive maligne Erkrankung
  • Topische Chemotherapie, Photopherese oder Interferonbehandlung innerhalb 28 Tage vor potentiellen Studieneinschluß
  • Topische Behandlung (Steroide, Teer-Bad), oberflächliche Radiotherapie, Behandlung mit anderen Retinoiden oder Beta-Caroten zwei Wochen vor Studienbeginn*
  • Schwere Systemerkrankung oder Infektion zu Studienbeginn
  • Teilnahme an einer anderen Studie in den letzten 14 Tagen vor Studienbeginn
  • Vorbehandlung mit Targretin
  • Psychologische, familiäre, soziologische oder geographische Hindernissen, welche das Studienprotokoll oder die Nachkontrolle behindern
  • Kontraindikationen für eine Behandlung mit Bexaroten (bekannte Hypersensibilität auf Retinoide, Hypervitaminose A, Status nach Pankreatitis, Alkoholabusus, Medikamente, welche für das Pankreas toxisch sein können oder den Lipidspiegel erhöhen, unkontrollierter Diabetes mellitus, unkontrollierte Schilddrüsenerkrankung)

* kontinuierliche lokale Steroidanwendungen vor und während der Targretinbehandlung zur Juckreizbekämpfung für Patienten mit Sezary Syndrom ist erlaubt

Teilnehmende Zentren:

Randomized, Multicenter Study for Adjuvant Treatment of Stage III Malignant Melanoma: Intermittent, High-Dose Intravenous Interferon Alpha-2b Versus Standard High-Dose Interferon Alpha-2b Therapy

Vorgesehene Patientenzahl : 600 / 300 pro Behandlungsarm
Aktuelle Rekrutierung:


Stand: 03.08.2009

Behandlungsmodus:
Arm A:
Adjuvante Behandlung mit Interferon-alfa-2b (Intron A) 20 Mio. I.E. Interferon-alfa-2b/m² über 4 Wochen, jeweils 5 Tage die Woche i.v., gefolgt von 48 Wochen 3x 10 Mio. I.E. m² s.c.

Arm B:
Adjuvante Behandlung mit Interferon-alfa-2b (Intron A) 20 Mio. I.E./m² Interferon-alfa-2b/m² über 4 Wochen, jeweils 5 Tage die Woche i.v., insgesamt 3x wiederholt, unterbrochen von 12 Wochen Therapiepause

Medikation: Interferon-alfa-2b (IntronA®) Injektionslösung, SP Europe/ Essex Pharma, München

Einschlusskriterien
  • Histologisch nachgewiesenes kutanes malignes Melanom
  • Patienten mit Mikro-und Makrometastasierung im Stadium III a,b,c (AJCC 2002): Mit histologisch bestätigter Mikro-oder Makrometastasierung in die regionären Lymphknoten (mit oder ohne elektiver Lymphknotendissektion) und oder mit Satellitenmetastasen und, oder mit In-Transit- Metastasen
  • R0 – Resektion, die nicht länger als 56 Tage zurückliegt
  • Alter 18 bis 70 Jahre
  • Ausreichender Allgemeinzustand: ECOG Grad 0 und 1
  • keine anderen schwerwiegenden internistischen Erkrankungen
  • Adäquate Leber-, Nieren -und Knochenmarksfunktion, definiert durch folgende Parameter (zuletzt kontrolliert längstens 14 Tage vor Behandlungsstart) Knochenmarksfunktion: Leukozyten ≥3.000 Zellen/µl, Thrombozyten ≥100.000 Zellen/µl, Hämoglobin ≥10g/dl; Leber- und Nierenfunktion: Serum Kreatinin<1,5x oberer Normalwert, SGOT und SGPT<2,5x oberer Normalwert, Serum Bilirubin< 2x oberer Normalwert
  • Schriftliche Einverständniserklärung
Ausschlusskriterien
  • Nachweis von Fernmetastasen (AJCC Stadium IV)
  • Aderhautmelanome,Schleimhautmelanome
  • Schwangere Frauen, stillende Frauen und Frauen im gebärfähigen Alter, die keine sichere Empfängnisverhütungsmethode anwenden
  • aktive Autoimmunerkrankungen
  • schwere internistische Erkrankungen, z.B. a) floride Hepatitis, b) schwere akute Infektionen, c) Myokardinfarkt innerhalb des letzten Jahres, symptomatische Angina pectoris, d) manifeste Herzinsuffizienz Grad III bis IV, e) schwere Lungenerkrankung, f) HIV-positive Patienten im nachgewiesenen AIDS Stadium
  • Behandlung in einer anderen Studie zur Prüfung der Wirksamkeit von Medikamenten in den letzten 30 Tagen
  • eine in der Anamnese festgestellte Überempfindlichkeit gegenüber Interferon alpha
  • Malignom in der Anamnese in den letzten 5 Jahren( mit Ausnahme kurativ behandelter Hautkarzinome oder Carcinoma in situ)
  • Vorherige Hochdosistherapie mit Interferon-alpha, eine vorherige adjuvante low-dose oder intermediate-dose Interferon-alpha-Therapie ist erlaubt

Randomized, Multicenter, Open Label Study to Compare the Efficacy and Tolerability of Pegylated Interferon-Alpha-2 (PEG-IFN) to 'Low-Dose' Interferon-Alpha-2a in Patients With Malignant Melanoma in Stages IIA (T3a) - IIIB (AJCC 2002)

Vorgesehene Patientenzahl : 880 / 440 pro Behandlungsarm
Aktuelle Rekrutierung:


Stand: 03.08.2009

Behandlungsmodus:
Arm A:
Adjuvante Behandlung mit PEG-Interferon-alfa-2a (Pegasys) 180μg 1x/Woche für 24 Monate

Arm B:
Adjuvante Behandlung mit Interferon-alfa-2a (Roferon) 3 Mio. IE. Interferon-alfa-2a sc. 3x/Woche für 24 Monate

Medikation: PEG-Interferon-alfa-2a (Pegasys®) Injektionslösung, Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen

Weitere Infos Clinical Trials

Kombinierte Behandlung mit Sorafenib und pegyliertem Interferon-α2b im Stadium IV des metastasierten malignen Melanoms

Vorgesehene Patientenzahl : 55
Aktuelle Rekrutierung:


Stand:24.02.2009

Behandlungsmodus:
3 μg PEG-IFNα2b/kg/Woche s.c. über 8 Wochen (= 2 Zyklen)
Sorafenib 2x400mg täglich oral über 8 Wochen (= 2 Zyklen)

Medikation:
PEG-IFN-α2b (PegIntron®), Essex pharma GmbH
Sorafenib (Nexavar®), Bayer HealthCare

Weitere Infos Clinical Trials

Einschlusskriterien
  • Histologisch gesichertes kutanes Melanom im Stadium IV (AJCC 2002)
  • ECOG-Perfomance Status: 0 oder 1
  • Alter ≥18 Jahre
  • Bisher keine Systemtherapie im Stadium IV (First-Line-Therapie)
  • Lebenserwartung: >6 Monate
  • Mindestes eine messbare Tumorläsion (>20mm im konventionellen CT oder >10mm im Spiral-CT)
  • Adäquate hämatologische, hepatische und renale Organfunktionen
Ausschlusskriterien
  • Schleimhaut- oder okuläres Melanom
  • Nachweis von Hirnmetastasen in der Anamnese
  • Erhöhter LDH-Wert (über dem 2fachen der oberen Norm)
  • Medikamentös nicht kontrollierbare Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • Unkontrollierter Diabetes mellitus
  • Anamnestisch oder aktive Autoimmunerkrankungen oder Autoimmunhepatididen
  • Weitere maligne Erkrankung (in den letzten 3 Jahren)
  • Teilnahme an einer anderen Studie in den letzten 14 Tagen vor Studienbeginn
  • Psychologische, familiäre, soziologische oder geographische Hindernissen, welche das Studienprotokoll oder die Nachkontrolle behindern

Randomized, multicentre, open label study to compare the efficacy and tolerability of Solaraze® for 3 months versus 6 months in patients with mild to moderate actinic keratoses located at the face and head

Vorgesehene Patientenzahl : 418 Patienten / 209 Pro Behandlungsarm
Aktuelle Rekrutierung:


Stand:24.02.2009

Behandlungsmodus:
Solaraze® zweimal täglicher Applikation für 3 Monate
Solaraze® zweimal täglicher Applikation für 6 Monate

Medikation:
Solaraze 3% Gel®, Shire Deutschland GmbH & Co. KG, Köln und Almirall Hermal GmbH, Reinbek

Weitere Infos Clinical Trials

Einschlusskriterien
  • leichte bis moderate aktinische Keratosen an Gesicht und Kopf
  • ≥ 18 -80 Jahre
  • Einverständis zu Biopsien vor und nach Therapie
Ausschlusskriterien
  • Schwangere oder stillende Frauen
  • klinisch relevante, schwerwiegende Nebenerkrankungen (z.B. Nicht stabile kardiale, hämatogene, hepatische, neurologische, renale, endokrine, Autoimmun- oder gastrointestinale Erkankungen)
  • Bekannte Allergie gegenüber dem Studienpräparat
  • Andere Hautveränderungen in der Umgebung des Behandlungsareals (min. Abstand 3cm), die sich durch die Therapie verschlechtern können, oder eine Auswertung erschweren könnten
  • Aktive Suchterkrankung
  • Teilnahme an einer anderen klinischen Studie (innerhalb der letzten 30 Tage)
  • Vortherapie des Behandlungsareals mit Imiquimod oder 5-FU innerhalb der letzten 30 Tage
  • Invasiver Tumor (z.B. Plattenepithelkarzinom, Merkelzellkarzinom, Basalzellkarzinom) im Behandlungsareal.

Zielsetzung

Bisher wurde das Merkelzell-Karzinom in Deutschland nicht in einem spezialisierten zentralen Register gemeldet. Nach dem Vorbild des Zentralregisters für das Melanom wurde im Jahr 2005 auch eine Online-Dokumentation für das Merkelzell-Karzinom aufgebaut. Dabei werden Daten der betroffenen Patienten sowie Tumordaten gesammelt. Die Meldung erfolgt freiwillig und nach Aufklärung des Patienten über die Meldung sowie Erteilung eines schriftlichen Einverständnisses (Formular wird zur Verfügung gestellt). Eine wissenschaftliche Auswertung der erhobenen Daten wird später in regelmäßigen Abständen erfolgen.

Organisation

Leiter des Projektes: Prof. Dr. med. Jürgen C. Becker, PhD
Programmierung: Dr. med. Charis Papavassilis / Dr. med. Thomas Eigentler

Adresse:
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie
Universitätsklinikum Graz - LKH
Auenbruggerplatz 8
A-8036 Graz

Dachverband:
Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO).

Meldebogen

Der Meldebogen kann ausschließlich im Internet auf der Homepage der ADO ausgefüllt werden. Dort steht auch eine Patienteninformation zum Download zur Verfügung. Bei der Erstmeldung werden folgende persönliche Daten zum Patienten gesammelt (aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht online):

  • Name des Patienten
  • Vorname(n) des Patienten
  • Geburtsname des Patienten
  • Geburtsdatum des Patienten
Darüber hinaus werden u.a. folgende Informationen zum Tumor gesammelt:
  • Datum der Erstdiagnose
  • histologische Daten des Primärtumor
  • Daten aller operativen Eingriffe und weiterer Therapien
  • Strahlentherapie ja / nein (falls ja: welche)
  • Systemtherapie ja / nein (falls ja: welche)
  • durchgeführte Staging-Untersuchungen mit Daten und Ergebnissen
Bei den jährlich durchzuführenden Folgemeldungen wird der klinische Verlauf abgefragt.

Maßnahmen zum Datenschutz

Um den Schutz der persönlichen Daten zu gewährleisten und trotzdem eine Meldung über das Internet zu ermöglichen, wird folgender Ablauf verwirklicht.

Erstmeldung:

Der meldende Arzt ruft in unserem Hause an (+43 316 385 12538, Frau Grießl). Er teilt telephonisch Name, Vorname, Geburtsname und Geburtsdatum des Patienten mit. Danach erhält er einen individuellen numerischen Identifikator für den Patienten. Zusätzlich erhält der Arzt einen alphanumerischen Identifikator für das meldende Zentrum. Beide Identifikatoren werden für den zukünftigen Gebrauch in der Akte des Patienten notiert. Eine Liste zur Zuordnung aller Identifikatoren zu Patienten bzw. Zentren wird ausschließlich durch das Register geführt (jedoch in nicht-elektronischer Form und getrennt von den übrigen Daten) und nicht an Dritte weitergegeben.

Erreicht der meldende Arzt telephonisch niemanden vom Register, sendet er eine Email an das Sekretariat des Registers. In dieser Email bittet er um Rückruf; Patientendaten werden nicht übermittelt.

Nachdem der meldende Arzt die beiden Identifikatoren erhalten hat, kann er die weiteren Daten online melden. Dabei werden nur noch die beiden Identifikatoren angegeben, um die übermittelten Daten zuordnen zu können.

Folgemeldung:

Es sollen jährliche Folgemeldungen durchgeführt werden. Diese Meldungen können online unter Angabe der beiden oben genannten Identifikatoren erfolgen.

Speicherung der Daten:

Die Speicherung aller gesammelten Daten erfolgt auf Computern des Universitätsklinikums Würzburg. Diese Computer sind nach außen durch umfangreiche Maßnahmen (Firewall etc.) abgesichert. Auch im Alltagsbetrieb werden in diesem Netz Daten von Patienten verarbeitet und gespeichert. Eine Weitergabe der Rohdaten an Dritte ist nicht gestattet.

Auswertung der Daten:

Bei einer wissenschaftlichen Auswertung der erhobenen Daten werden die Informationen ausschließlich anonym verarbeitet. Dies geschieht ausschließlich im Auftrag der Projektleitung und unter ihrer Kontrolle.

Dieses Vorgehen wurde dem Datenschutzbeauftragen des Universitätsklinikums Würzburg vorgelegt und von diesem genehmigt.

Verschiedenes

Die Sammlung der Daten erfolgte initial ausschließlich prospektiv. Inzwischen ist auch eine retrospektive Meldung von Fallverläufen möglich.

 
J.C. Becker / C. Papavassilis

So beantragt man einen anonymen Patientencode zur Meldung an das Register für Merkelzellkarzinome


Bitte rufen Sie uns zunächst an unter der Telephonnummer 0043 – 316 – 385 12538 (Frau Renate Griessl, Hautklinik Universität Graz).  Sie erhalten dann einen anonymisierten Patientencode, der für diesen individuellen Patienten lebenslang identisch bleibt. Ausserdem erhalten Sie einen Code für Ihre Klinik / Ihre Praxis. Beide Codes müssen bei der online-Meldung angegeben werden.

Alternativ können Sie auch eine Email schreiben - bitte ausschliesslich an diese Adresse. Bitte nennen Sie uns eine Telephonnummer und eine Uhrzeit, zu der wir Sie am besten erreichen können. Wir rufen Sie dann so schnell wie möglich zurück und nennen Ihnen die Codes. Bitte nennen Sie in dieser Email auf keinen Fall Patientendaten! Bitte kündigen Sie nur an, dass Sie eine Registrierung vornehmen möchten.

Code vergessen oder nicht bekannt? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns (s.o.).

Bitte beachten Sie, dass die Patienten über die Meldung aufgeklärt werden müssen und dass das Einverständnis zur Meldung schriftlich gegeben werden muss. Dafür haben wir ein Aufklärungsformular vorbereitet (PDF-Datei, 80 KB).

Wenn Sie diese Formalitäten erledigt haben, können Sie die Eintragungen der Erstmeldung oder einer Folgemeldung online vornehmen.

Erstmeldung


Es wird darum gebeten, die Erstmeldung erst nach Abschluss aller therapeutischer Maßnahmen und Vorliegen aller Untersuchungsergebnisse vorzunehmen.

Patientencode:

 (9 Ziffern)

Code der meldenden Stelle:

 (4 Buchstaben)

Einverständnis zur Meldung
des Patienten liegt vor:

 Ja
 Nein - Vor Meldung bitte einholen!

Geschlecht:

 Mänlich
 Weiblich

Immunsuppression:

 ja
 nein
 unbekannt

Datum der Erstdiagnose:

Stadium bei Erstdiagnose:

Hautkrebs in der Anamnese

 ja
 nein
 unbekannt

Wenn ja

 Melanom
 Basalzellkarzinom
 Plattenepithelkarzinom der Haut

Lokalisation des Primärtumors:

Durchmesser des Primärtumors:

 cm

Dicke des Primärtumors:

 cm

Diagnosesicherung durch:

Histologie
 ja
 nein
 unbekannt

Wenn ja

Typ:
       Mitoserate:
             oder Freitext:
       lymphozytäres Infiltrat:

 Immunhistologie
       Marker:
                    

Untersuchungen bei Erstdiagnose:

 körperliche Untersuchung

 Sonographie Haut
 Sonographie Lymphknoten
 Sonographie Abdomen

 Röntgen-Thorax
 CT Kopf
 CT Thorax
 CT Abdomen

 MRT lokal
 MRT Kopf
 MRT Thorax
 MRT Abdomen

 Somatostatin-Rezeptor-Szintigraphie
 Lymphabflussszintigraphie
 Skelettszintigraphie
 PET

 

Therapie des Primärtumors:

 Exzision
       Sicherheitsabstand insgesamt:
      

 Schildwächter-LK-Exstirpation
       Ergebnis:
       nachfolgende Dissektion:
           Ergebnis:

 Elektive Lymphknotendissektion
       Ergebnis:

 Radiatio
       Lokalisation(en):
       lokal
             Einzeldosis (Gray):
             Gesamtdosis (Gray):
       In-Transit-Strecke
             Einzeldosis (Gray):
             Gesamtdosis (Gray):
       regionäre Lymphknoten
             Einzeldosis (Gray):
             Gesamtdosis (Gray):

 Chemotherapie; Schema:

 Immuntherapie; Schema:

 

Status bei Erstdiagnose
(Zusammenfassung):

 Primärtumor
 Satellitenmetaste(n)
 In-Transit-Metastasen
 Lymphknotenmetastase(n)
 Fernmetastasen
     Lunge
     Leber
     Gehirn
     Haut
    

Zweittumor vorhanden:

 ja
 nein
 unbekannt
Wenn ja,

Bemerkungen:

Ihre EMail-Adresse für Rückfragen:

Für allgemeine Bemerkungen und Anregungen: Bitte senden Sie uns eine Email.

Folgemeldung


Patientencode:

 (9 Ziffern)

Code der meldenden Stelle:

 (4 Buchstaben)

Gültiges Einverständnis zur Meldung des Patienten liegt vor:

 Ja
 Nein - Vor Meldung bitte einholen!

Status:

 keine Änderung - bitte Untersuchungen angeben
 Statusänderung - bitte alle Details angeben

Datum der letzten Beobachtung:

 

Untersuchungen seit letzter Meldung:

 körperliche Untersuchung

 Sonographie Haut
 Sonographie Lymphknoten
 Sonographie Abdomen

 Röntgen-Thorax
 CT Kopf
 CT Thorax
 CT Abdomen

 MRT lokal
 MRT Kopf
 MRT Thorax
 MRT Abdomen

 Somatostatin-Rezeptor-Szintigraphie
 Lymphabflussszintigraphie
 Skelettszintigraphie
 PET

 Bioptische Sicherung
     Histologie
             Typ:
             Mitoserate:
                     oder Freitext:

     Immunhistologie
             Marker:
                          

 

Therapie seit letzter Meldung:

 Exzision; Lokalisation:
      

 Lymphknotendissektion
   Ergebnis:

 Radiatio
     Lokalisation(en):
     lokal
           Einzeldosis (Gray):
           Gesamtdosis (Gray):
     In-Transit-Strecke
           Einzeldosis (Gray):
           Gesamtdosis (Gray):
     regionäre Lymphknoten
           Einzeldosis (Gray):
           Gesamtdosis (Gray):

 Chemotherapie; Schema:

 Immuntherapie; Schema:

 

Neuer Status
(Zusammenfassung):

 Lokalrezidiv
 Satellitenmetaste(n)
 In-Transit-Metastasen
 Lymphknotenmetastase(n)
 Fernmetastasen
     Lunge
     Leber
     Gehirn
     Haut
    

 Sterbedatum:

Todesursache:

Merkelzellkarzinom Andere Todesursache

Bemerkungen:

Für allgemeine Bemerkungen und Anregungen: Bitte senden Sie uns eine Email.

Das Nävus-Netzwerk ist ein von Hautärzten gegründetes Projekt zur Unterstützung von Patienten mit großen angeborenen Pigmentmalen (kongenitalen melanozytären Nävi). Die Betroffenen bzw. ihre Eltern und Angehörigen sollen über das Internet schnell an verlässliche Informationen zu dieser Erkrankung kommen. Eine zentrale Aufgabe des Nävus-Netzwerks ist die Sammlung von Patientendaten im Rahmen eines deutschsprachigen Registers. Hierdurch soll der längerfristige Verlauf der Erkrankung erfasst und wissenschaftlich ausgewertet werden. Welches Risiko haben Träger großer kongenitaler Nävi hinsichtlich Entartung (Melanom) und Manifestation einer neurokutanen Melanose? Welchen Einfluss haben unterschiedliche Therapieverfahren auf Melanomrisiko, ästhetisches Erscheinungsbild und Lebensqualität?

Weitere Information erhalten Sie unter: www.naevus-netzwerk.de